Internationales Forum Mechatronik 2018

24.01.2018

Das Internationale Forum Mechatronik 2018 wird am 19. und 20. September 2018 in Bozen stattfinden. Nähere Informationen finden Sie auf dieser Website in den kommenden Wochen.


Mit dem Internationalen Forum Mechatronik in die digitale Zukunft!

Über 500 Gäste nahmen am Internationalen Forum Mechatronik am 27.-28. September 2017 in Linz teil. Bild: Fotostudio Eder
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Bilder: Fotostudio Eder
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29.09.2017

Von 27. bis 28. September versammelte sich die Mechatronik-Branche in Linz beim diesjährigen Internationalen Forum Mechatronik. Über 500 internationale Gäste sorgten für Vernetzung über die Grenzen. Am Programm stand die digitale Transformation in der Produktion mit ihren Auswirkungen auf die europäische Industrie, auf Wohlstand, Arbeitsplätze und industrielles Wachstum. Aktuelle Trends und Herausforderungen rückten ins Blickfeld ebenso wie die Bedeutung der Mechatronik für die Entwicklung und Realisierung von innovativen Maschinen, Anlagen und automatisierten Produktionssystemen.

Die digitale Transformation hat mittlerweile die gesamte Wertschöpfungskette erfasst – von der Entwicklung über die Produktion und die Logistik bis hin zur Dienstleistung. Von IBM Zurich Laboratory über MAN Truck & Bus PCVT-Vorseriencenter Truck bis zur Siemens AG – beim Internationalen Forum Mechatronik griffen namhafte Experten die Fragen nach den Auswirkungen und zukünftige Entwicklungen auf, um Unternehmen fit für die Produktion der Zukunft zu machen.

 

Abwechslungsreiches Programm

Unternehmen wie TRUMPF Maschinen Austria GmbH, Rosenbauer International AG sowie die Forschungseinrichtungen Linz Center of Mechatronics, Johannes Kepler Universität Linz öffneten dazu am 27. September ihre Türen zur Betriebsbesichtigung. Eine Kooperationsbörse wie auch eine Begleitausstellung und der Abendempfang „Up-Date Standort Oberösterreich“ zum Thema Digitale Transformation“ garantierten ein abwechslungsreiches Programm. Zudem stellten sich elf Start-ups, die innovative Lösungen für den Maschinen- und Anlagenbau bzw. eine digitale Produktion anbieten, einem Live-Voting. „Das Internationale Forum Mechatronik ist eine einmalige Gelegenheit, Wirtschaft und Wissenschaft intensiv miteinander zu verknüpfen, dies macht die größte Mechatronik Veranstaltung Österreichs besonders für Unternehmensvertreter aus dem In- und Ausland interessant“, ist Elmar Paireder, Cluster-Manager des Mechatronik-Clusters der oö. Wirtschaftsagentur überzeugt.

 

Unternehmenserfolg absichern

„Digitale Transformation in der Produktion setzt voraus, dass Produkte, Dienstleistungen, Produktionsprozesse, Produktionssysteme, Geschäftsprozesse, die Rollen der daran beteiligte Akteure usw. ‚Cyber-fähig‛, d.h. dem Rechner durch geeignete Repräsentationen zugänglich, gemacht werden. Die Cyber-Welt und die Welt der physischen Objekte beeinflussen einander immer stärker und verschmelzen miteinander zu einer neuen Realität, der Welt Cyber-physischer Systeme (CPS). Die aus dieser unaufhaltsam fortschreitenden Entwicklung resultierenden Chancen müssen möglichst rasch erkannt und verantwortungsvoll umgesetzt werden“, so Prof. DI Dr. Klaus Zeman, Vortragender beim Internationalen Forum Mechatronik.

 

Reifegradmodell Industrie 4.0

Die Digitalisierung bietet daher für Unternehmen mehr Chancen als Risiken. Eine sehr konkrete Hilfestellung für Unternehmen bei der Umsetzung von Industrie 4.0 oder Advanced Manufacturing bietet das „Reifegradmodell Industrie 4.0“. Es wurde vom oö. Mechatronik-Cluster in Zusammenarbeit mit dem Institut für Intelligente Produktion der FH OÖ/Campus Steyr entwickelt. Es misst anhand der drei Dimensionen Daten, Intelligenz und Digitale Transformation die „Industrie-4.0-Reife“und unterstützt die Unternehmen dabei, Verbesserungspotenziale zu finden und zu heben. Fill Maschinenbau setzte als erster Sondermaschinenbauer das Reifegradmodell ein. Schon nach drei Tagen Workshop konnten Optimierungspotenziale im Bereich der Konstruktion und Fertigung identifiziert werden. Weiterführende Informationen zum Thema Industrie 4.0 finden Sie auch unter folgenden Web-Adressen:

 

www.digitalregion.at

 

www.reifegradmodell.at

 

www.mechatronikforum.net

Moderator des Internationalen Forums Mechatronik: Mag. Andreas Jäger Bild: Fotostudio Eder
Dr. Jan Mrosik, Siemens AG: Referent zum Thema "Auf dem Weg zu Industrie 4.0: Das Digital Enterprise" Bild: Fotostudio Eder
Weiterer Speaker: Prof. Dr. Ton Engbersen von IBM Zurich Laboratory CH. Titel seines Vortrags: "IT und die digitalisierte Produktion". Bild: Fotostudio Eder
"3D-Druck im Flugzeugbau"- Thema des Vortrags von Peter Pirklbauer, M.Sc., Airbus Oerations GmbH, D

Nur mit erstklassiger Infrastruktur und gut ausgebildeten Fachkräften kann OÖ Chancen der Digitalisierung nutzen

Ein Mann spricht auf einer Bühne
Bestseller-Autor Tim Cole mahnte in seinem Vortrag nachdrücklich, die digitale Transformation nicht zu verschlafen. Foto: Fotostudio Eder

28.09.2017

Als „Tsunami, der herkömmliche Geschäftsmodelle aus den Angeln hebt“ bezeichnet Tim Cole die digitale Transformation. Der deutsch-amerikanische Autor sprach gestern, Mittwoch, vor 400 Gästen bei der Veranstaltung „Up-Date Standort OÖ“, zu der Business Upper Austria in Kooperation mit Wirtschaftskammer OÖ und Industriellenvereinigung OÖ in die voestalpine Stahlwelt geladen hatte. Cole stellte nachdrücklich dar, wie die Veränderung jede Branche, jedes Unternehmen, jede Abteilung und jeden Mitarbeitern betrifft. Sein Rat an die Unternehmen: „Stellen Sie das eigene Geschäftsmodell immer wieder in Frage – bevor es jemand anderer tut“.

Wie der Standort OÖ, die Unternehmen und deren Mitarbeiter/innen zu Gewinnern der digitalen Transformation werden können, diskutierten Vertreter/innen aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Im Standort-Talk waren sich Landeshauptmann Mag. Thomas Stelzer, WKOÖ-Präsidentin Mag. Doris Hummer und IVOÖ-Präsident Dr. Axel Greiner einig: Neben der Infrastruktur in Form von Breitband-Internet sind gut ausgebildete Fachkräfte der entscheidende Faktor für die Zukunftsfähigkeit des Standortes. „Das beginnt schon in den Schulen, wo wir flächendeckend digitale Kompetenzen vermitteln wollen. Sie sind heute so wichtig wie Lesen, Schreiben und Rechnen“, so LH Stelzer.

LH-Stv. Dr. Michael Strugl stellte klar, dass die Wettbewerbsfähigkeit Oberösterreichs nur durch Innovationsführerschaft zu erreichen sei. Dazu brauche man die besten Köpfe und ein wirtschaftliches Ökosystem, in dem sich Start-ups etablieren könnten.

Die Runde der Wirtschaftsvertreter bestritten Fill-Geschäftsführer Wolfgang Rathner, Hödlmayr-Chef Johannes Hödlmayr und dem Geschäftsführer von Catalysts, Dr. Christoph Steindl. Rathner berichtete aus eigener Erfahrung, dass Oberösterreich als Vorreiter in der Digitaltechnologie bereits wahrgenommen werde – ein Befund, den Johannes Hödlmayr für das Themenfeld Logistik und Mobilität teilte. Christoph Steindl von der Linzer Softwareschmiede prophezeite einen alles durchdringenden Wandel: „Alle Geschäftsmodelle, die digitalisiert werden können, werden auch digitalisiert“

Hochkarätig besetzt war das Podium auch beim abschließenden Science-Talk: KI-Pionier Univ.-Prof. Dr. Sepp Hochreiter von der JKU, der künstlerische Leiter des Ars Electronica Center, Ing. Gerfried Stocker, und Tim Cole zeichneten ein Bild von der neuen, digitalen Welt. Hochreiter appellierte an die Unternehmen, die Chancen zu nutzen, die durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz entstehen. „KI steckt jetzt schon in jedem Smartphone. Wir nutzen sie, ohne es zu merken.“ AEC-Chef Stocker schloss wieder den Kreis zur Bildung. Es gelte, die Kreativität zu fördern, um auch in der Generation von übermorgen Innovationen anzustoßen.


Kontakte knüpfen und potenzielle Kooperationspartner finden

grafisches Bild von der Kooperationsbörse
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Personen im Saal bei der Kooperationsbörse
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria

27.09.2017

Über 60 nationale und internationale Vertreter/innen aus den Bereichen Wirtschaft und Wissenschaft führten im Rahmen des Internationalen Forums Mechatronik 120 individuelle Gespräche mit dem Ziel neue Kontakte zu knüpfen und potenzielle Kooperationspartner zu finden. Dabei stand im Vordergrund, wie Mechatronik zum Durchbruch bei Industrie 4.0 und Digitalisierung verhilft. Die B2B-Meetings in der voestalpine Stahlwelt wurden von Business Upper Austria als Partner im Enterprise Europe Network organisiert.

In 20-minütigen Gesprächen tauschten sich die Teilnehmer/-innen über aktuelle Herausforderungen, technologische Entwicklungen, Trends und mögliche Kooperationsfelder in Themenbereichen wie digitaler Zwilling, Cloud-basierte Optimierung von Prozessen, industrielle Assistenz-Systeme oder Indoor-Lokalisierung aus.

 

 

 

Zufriedene Teilnehmer:

Mario Salhofer, Kundenberater (GINZINGER ELECTRONIC SYSTEMS GmbH)

"Es war für mich die erste Kooperationsbörse in diesem Rahmen. Bin über die Betreuung im Vorfeld, sowie über die Abwicklung vor Ort sehr begeistert. Die Dauer der Gespräche ist für einen Erstkontakt optimal, desweiteren wurden die Pausen für zusätzliches networking genutzt."

 

Dr.-Ing. Christof Eberst, Geschäftsführer (Convergent Information Technologies GmbH)

"Das Format hat mir gut gefallen und hat meine Erwartungen übertroffen. Die Gespräche waren sehr interessant! Im Großen und Ganzen konnte ich mir sehr viel mitnehmen."

 

Dr. Robert Koeppe, Chief Scientist (Sticht Technologie GmbH)

"Ich fand die B2B-Meetings sehr produktiv und interessant, vor allem auch mit dem breiten Themenfokus, weil man mit Partnern ins Gespräch kommt, die man sonst vielleicht überhaupt nicht im Blickfeld gehabt hätte."

 

Über das Enterprise Europe Network (EEN)

mit mehr als 600 Partnerorganisationen in über 60 Ländern und mehr als 3.000 Experten ist das Enterprise Europe Network (EEN) das größte Service-Netzwerk der Welt. Jährlich organisiert das Netzwerk rund 500 Kooperationsveranstaltungen und bietet damit ein erfolgreiches Veranstaltungsformat, um Unternehmen und Forscher international zu vernetzen. Die für Oberösterreich zuständigen Partner im EEN sind die Business Upper Austria und die Wirtschaftskammer OÖ. www.een.at

 

Die Organisation der Kooperationsbörse im Rahmen des Internationale Forums Mechatronik wurde durch das Projekt NUCLEI (Network of Technology Transfer Nodes for Enhanced open Innovation in the Central Europe advanced manufacturing and processing industry) unterstützt.

Mario Salhofer, Kundenberater (Ginzinger Electronic Systems GmbH) Foto: Business Upper Austria
Dr. Robert Koeppe, Chif Scientist (Sticht Technologie GmbH) Foto: Business Upper Austria
Dr.-Ing. Christof Eberst, Geschäftsführer (Convergent Information Technologies GmbH) Foto: Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria
Foto: Fotostudio Eder / Business Upper Austria

10. Jahreskonferenz im Internationalen Forum Mechatronik

Das Internationale Forum Mechatronik 2016 in Augsburg.
Das Internationale Forum Mechatronik 2016 in Augsburg.

09.11.2016

Im April 2016 organisierten die im internationalen Forum Mechatronik verbundenen Clusterorganisationen und Netzwerke aus Deutschland, Österreich und der Schweiz die Jubiläumskonferenz in Augsburg.

Zum Thema "Mechatronik - Enabler der Industrie 4.0" sprachen Key-Note Referenten wie

 

  • Prof. Dr. Jürgen Gausemeier, Heinz Nixdorf Institut Paderborn, Vizepräsident der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften acatech
  • Dr. Christian Schlögl, CTO der KUKA AG und Sprecher der Plattform "Digitale Produktion" im neunen Zentrum Digitalisierung.Bayern, ZD.B. oder
  • Prof. Dr. Ing. Gunther Reinhart, Ordinarius für Betriebswissenschaften und Montagetechnik an der Technischen Universität München.

Besuche der in direkter Nachbarschaft im Augsburg Innovationspark befindlichen Forschungstinstitute der Fraunhofer Gesellschaft und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR wurden angeboten.

Beide gaben Einblick in federführende Arbeiten der Leichtbauproduktionstechnik bzw. des funktionsintegrierten Leichtbaus.

Namhafte Referenten nahmen an der Veranstaltung teil und referierten zum Thema "Mechatronik - Enabler für Industrie 4.0".
Über 150 interessierte Teilnehmer.
Die begleitende Fachausstellung war nur eine der vielen Highlights der Veranstaltung.
Netzwerken und mit anderen Teilnehmern zu diskutieren wurde großgeschrieben.